Lesung der Preisträger des Literaturwettbewerbes Kärnten Wortwörtlich/Koroska v besedi 29.10.2017 11.00h

Lesung der Preisträger des Literaturwettbewerbes Kärnten Wortwörtlich/Koroska v besedi
Tag der offenen Tür


Geometrie der Seele / a tribute to Gert Jonke 24.10.2017 20.00 h

Susanna Ridler / Wolfgang Puschnig / Peter Herbert
Kurzinfo:
Eine musikalische Expedition durch Gert Jonkes literarische Gedankenwelt geführt von Susanna Ridler, Wolfgang Puschnig und Peter Herbert.

In Ihrem Trio-Projekt „GEOMETRIE DER SEELE“ mit Peter Herbert (Kontrabass) und Wolfgang Puschnig (Altsaxophon, Flöte) - vertont Komponistin & Vokalistin Susanna Ridler großteils unveröffentlichte Textfragmente des 2009 verstorbenen österreichischen Schriftstellers Gert Jonke. Texte und komponiertes Material werden im freien improvisatorischen „Trialog“ spontan gedeutet, extrapoliert und durch elektronische Klangideen atmosphärisch verdichtet. Ridler, die sich seit 2014, inspiriert durch einen Kompositionsauftrag für den Carinthischen Sommer, kontinuierlich mit dem literarischen Werk Gert Jonkes auseinandergesetzt hat, erhielt die aussergewöhnliche Möglichkeit, im Künstlerzimmer von Gert Jonke nach Texten für neue Kompositionen zu suchen.
Gert Jonke-Gesellschaft: „Ridlers performativer Stil bzw. ihre Herangehensweise an die Vertonung und Interpretation von Texten scheinen uns geradezu ideal, um der hohen Musikalität in Jonkes Sprachkompositionen einerseits und seinen phantastischen Erfindungen über das Phänomen Zeit und Musik andererseits gerecht zu werden.“

Ridler: Die besondere Intenstität in Jonkes Sprache und die an kompositorische Variationstechniken erinnernde Art der Satz-Konstruktion, wie auch seine originellen und surrealen Reflexionen über die menschliche Existenz, wurden für mich zu einer neuen faszinierenden Inspirationsquelle. "Geometrie der Seele" beschreibt ein im Laufe eines Lebens entstandenes, unsichtbares seelisches Formenfeld. Zugleich verweist die „Seelen-Geometrie“, aber auch auf meine langjährige Reise durch die faszinierende Welt Gert Jonkes und die Begegnung mit Peter Herbert und Wolfgang Puschnig.

Homepage:   www.koer.at
Links: https://www.youtube.com/watch?v=HvVSwn5MFkg
Dienstag, 24. Oktober 2017
Beginn: 20 Uhr
Werner Berg Museum, 10. Oktober Platz 4, 9150 Bleiburg
VVK:   18,-
AK:      20,-
Das Werner Berg Museum ist am 24. Oktober 2017 ab 10 Uhr bis zum Ende des Konzertes durchgehend geöffnet.

Vorbestellung und Reservierung:   
Online unter: www.kib-bleiburg.at     oder www.brauhaus.breznik.at  
oder "Die Kärntner Sparkasse": Maria Marschnig-Hober, Tel. 0664 1342921 
Veranstalter:  Kulturinitiative Bleiburg,  www.kib-bleiburg.at

Lesung Christof Klimke 18.10.2017 19.00h

Einladung/Vabilo
CHRISTOPH KLIMKE
Der Berliner Schriftsteller und kongeniale Librettist für Kresniks Choreografisches Theater liest aus seinem Pasolini-Buch „Dem Skandal ins Auge sehen.“ 
  
Christoph Klimke, geboren 1959, lebt als Schriftsteller und Dramaturg in Berlin. Er schrieb zahlreiche Libretti für das Choreographische Theater von Johann Kresnik.
2009 entstand das Libretto zu „Jura Soyfer – auf uns kommt es an – ta roka bo kobala svet“ welches im Rahmen der Europaausstellung in Bleiburg uraufgeführt wurde.
Mit dem Regisseur Kresnik arbeitet er immer wieder zusammen. Publikationen über Federico Lorca und Pier Paolo Pasolini. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt Gedichtband „Bernsteinherz“ mit Zeichnungen von Johann Kresnik.
Zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt Ernst Barlach Preis für Literatur. 

Für die Kataloge „Gottfried Helnwein-Kind“ und „Werner Berg – Kinder“ verfasste er kongeniale Essays.
Anbei zwei Textauszüge von Christoph Klimke über Gottfried Helnwein und Werner Berg, welche in den beiden Ausstellungskatalogen „Gottfried Helnwein-Kind“ und „Werner Berg – Kinder“ veröffentlicht wurden:

„ ……Gottfried Helnweins Portraits sind inszenierte Wirklichkeiten von Schuld, der Schamlosigkeit und dem abwesenden Retter in der Not. Und wenn man weiß, wie viele Millionen Kinder heute Opfer sind von Kriegen, tote Kinder, flüchtende Kinder,
missbrauchte Kinder, Kinder, die zur Prostitution gezwungen oder wegen des Organhandels zerschunden und getötet werden, sind Helnweins Portraits Anklagen. Nicht nur im Museum finden sie ihren Platz, sondern direkt in unserem Herzen und
hoffentlich in unserem Tun. Der richtige Weg gabelt sich ständig. Diese Kinder haben nicht die Wahl. Wir haben Peter Pans Fenster geschlossen. Schuldig!
Aus Kindern sollen Konsumenten werden. Kinder sind Konsumenten. Früh werden sie gelockt in diese Welt und auch von ihr missbraucht. Alles wird dem Konsumismus geopfert. Auch die Kinder. "Singen heißt mich das Herz von Gestalten, verwandelt
in neue Leiber", beginnen Ovids "Metamorphosen". Das Herz der Kinder hört man schlagen, wenn man Helnweins Bilder sieht. Ihr Schrei aber wird jedes mögliche Ende überdauern. Diese Kinder wollen keine Infantinnen oder Engel sein, sondern Kinder.
Keine Macht oder Überhöhung, sondern Freiheit, das Recht auf Unversehrtheit des Einzelnen und Fremden auch, müssen wir ihnen gewähren. Wir bauen in den Himmel und vergessen die Wurzeln. Kehren wir um zu Werten, die nicht der Gewinnmaximierung unterliegen.
Gottfried Helnweins Kinder-Portraits sind wie eine Flaschenpost. Wer sie zu entziffern weiß, bleibt nicht allein mit seinen Narben.
Der Maler öffnet das für immer verschlossene Fenster. ….“

„ …In welch einer Welt leben die Kinder, die Werner Berg portraitiert. Sie sind Kinder seiner Zeit, Kinder der Bauern, der Bettler und Tagelöhner und der Mütter vor allem, die mithelfen im Heim und auf dem Hof. Eine archaische Welt, heißt es oft, verspricht sie einerseits
das Eingebettet-Sein in einen Glauben an Fügung und Schicksal, an Religion und die Sicherheit, die eine Gemeinschaft geben kann und soll und aber gleichzeitig auch das Gefangen-Sein in einer Zwangsgemeinschaft mit ihren Gesetzen und Strafen. Glücklich sehen diese Kinder selten aus,
eher ernst und beinahe erwachsen schon, meist melancholisch und traurig, wohl ahnend, was sie vom Leben zu erwarten haben.
Natürlich spielt hier die Familie die zentrale Rolle im Alltag der Kinder, deren Rituale, die Härte, Zuneigung, der Glauben, das Leben mit der Natur, der Landwirtschaft, mit den Tieren, auf den Feldern, an den Hängen, im Stall, die Jahreszeiten mit heißen Sommern und eisigem Winter,
das frühe Aufstehen, das Beten-Müssen, die Achtung vor dem Alter, reichlich Aberglauben, viele Ängste und Träume.
In dieser Welt sind die Kinder wirklich noch die Zukunft. Ohne sie sterben die Höfe und Dörfer. Wer sind sie und was wird aus ihnen? Bauern, Bettler, Kinderfresser, sterbende Kinder, kleine Leichname, Väter und Mütter wiederum, die ihren Kindern eine Zukunft ermöglichen,
hart erarbeiten wollen und müssen; eine Zukunft, ganz in ihrem Weltbild und Sinne. Beinahe abgeschottet werden die Traditionen nie hinterfragt, sondern zwangsläufig weitergegeben und weitergelebt.
Somit spiegelt sich in den Gesichtern nicht nur die Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch schon ihre Zukunft. Wenig Liebe sieht man ihnen an und Zuwendung geben die Kinder eher den Haus- und Jungtieren, die vielleicht etwas von der eigenen Unschuld spiegeln.
Stolz tragen sie ihre Sonntagstracht, und wenn Werner Berg sie malt, wie sie daliegen und träumen, ahnen wir, was sie sich wünschen….“

Nach der großartigen Lesung am 30.Mai 2017 von Josef Winkler, der ebenfalls einen Text zum Helnwein-Katalog der Bleiburger Ausstellung verfasste, spannt diese Klimke-Lesung somit den literarischen Bogen zu der am 29.Oktober endenden Ausstellung im Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk
 

Mittwoch/sreda 18.10.2017
19:00 Uhr/uri

Werner Berg Museum
Bleiburg/Pliberk

Eintritt: Gültige Eintrittskarte ins Werner Berg Museum

Die Ausstellungen „Gottfried Helnwein-Kind“ und „Werner BergKinder“ sind am 11. 10. 2017 von 10 Uhr bis zum Ende der Lesung durchgehend geöffnet. 
 

Sonus Finale | Klang & Genuss 15.10.2017 11.00 h

Sonus Finale | Klang & Genuss
Dreifacher Kunstgenuss
Werner Berg Museum & Brauhaus Breznik in Bleiburg
Sonntag, 15. Oktober 2017 um 11.00 Uhr

Mit Sekt und Appetithäppchen beginnt die fachkundige Führung des Kurators Harald Scheicher, des Direktors des Museums Arthur Ottowitz und des Kunstkenners Raimund Grilc durch die Jahresaussstellungen GOTTFRIED HELNWEIN: KIND und WERNER BERG: KINDER.

Das SONUS-Trio mit Überraschungsgästen wird die Führung musikalisch begleiten.

Den Abschluss bildet ein mehrgängiges Mittagessen im Brauhaus Breznik. Zwischen den Gängen servieren wir ihnen erlesene Kammermusik.

Eintritt ins Museum | Führung | musikalische Begleitung | 4-Gang Menü im Brauhaus Breznik: € 45,-

Anmeldung erforderlich!

Leseperformance mit Musik 14.10.2017 20.00 h

RAMNEK´S JUKEBOX
Leseperformance mit Musik

Meine Ge-Ge- Generation heißt das neue Buch von Hugo Ramnek im Wieserverlag. Eine literarische Jukebox mit heißen und leisen Texten zu Bluesnummern und Rockscheiben.

 Von B wie Beatles über J wie Joplin bis Z wie Zappa nimmt er seine Leser mit auf eine Musikreise durch Rock, Roll, Blues, Soul, Punk, Beat und Austro-Pop. Rhythmische Texte in allen Tonlagen, nicht bloß Coverversionen: Furchtlose Neuinterpretationen der Songs von Legenden wie Jimi Hendrix, Neil Young, Tom Waits, John Lee Hooker, Franz Schubert, Bob Dylan oder David Bowie, manchmal nah an den Originalen, manchmal fern, nie imitierend, aber immer damit verbunden.
Hugo Ramnek, 1960 in Bleiburg aufgewachsen, lebt seit vielen Jahren als Schriftsteller, Schauspieler und Lehrer am Liceo Artistico in Zürich. Sein erster Roman Der letzte Badegast wurde mit der Anerkennungsgabe der Stadt Zürich ausgezeichnet. 2012 wurde er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert.
Ramnek`s Juke Box kann man auch live erleben - zusammen mit Kärntens Topbluesern Jörg Friessnegg und Arthur Ottowitz. Eine Jam Session aus Worten und Tönen, die lange im Kopf bleiben.

Hugo Ramnek            Texte, Stimme
Jörg Friessnegg          Stromgitarre
Arthur Ottowitz           Mundharmonika

Homepage: www.ramnek.at
Video: https://www.youtube.com/watch?v=Z3o2yxwNaYw

Kurzinfo: Eine Jam Session aus Worten und Tönen, die lange im Kopf bleiben.

Samstag, 14. Oktober 2017
 Beginn: 20 Uhr 
Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk, 10. Oktober Platz 4, 9150 Bleiburg

VVK:   18,-
AK:     20,-
Das Werner Berg Museum ist am 14. Oktober 2017 ab 10 Uhr bis zum Ende des Konzertes durchgehend geöffnet. Der Eintrittspreis inkludiert auch den Besuch der Ausstellungen „Gottfried Helnwein-Kind“ und „Werner Berg-Kinder“.

Vorbestellung und Reservierung:   
Online unter: www.kib-bleiburg.at    
oder www.brauhaus.breznik.at 
 oder "Die Kärntner Sparkasse": Maria Marschnig-Hober, Tel. 0664 1342921

Veranstalter:  Kulturinitiative Bleiburg,  www.kib-bleiburg.at

Präsentation des Kunst- & Bildungsprojekts Gottfried Helnwein & Die Kinder von Bleiburg 13.10.2017 18.30-20.00 Uhr

Gottfried Helnwein & die Kinder von Bleiburg
Gottfried Helnwein & otroci Pliberka

Das Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk lädt zur Präsentation des Kunst- & Bildungsprojekts
GOTTFRIED HELNWEIN & DIE KINDER VON BLEIBURG
von Lukas M. Hüller / Fotokünstler

Di, 13. 10. 2017
18:30 Uhr – 20:00 Uhr
Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk

PROGRAMMPUNKTE: 
Information zum Projekt
Performance der VS-Bleiburg & NMS-Bleiburg
VERLOSUNG zweier original Fotografien  „G. Helnwein & die Kinder von Bleiburg“ von Lukas M. Hüller(eines davon exklusiv für Eltern der teilnehmenden Kinder!)
Präsentation des Posters „G. Helnwein & die Kinder von Bleiburg“

http://www.childofplay.com


Lesung INGEBORG RUTH LANÉ 11.10.2017 19.00 Uhr

Einladung/Vabilo

INGEBORG RUTH LANÉ
liest aus ihrer Lebensgeschichte

Unbekannte Geschwister
Mein langer Weg zu Euch
Verlag Berger, 2. Auflage 2016,

Das Buch erzählt die Geschichte einer Kindheit in der Nachkriegszeit in Wien, in dem ein „verschenktes“ Kind, das um seine Wurzeln beraubt wurde, seinen Weg findet.

Ein Buch eines ganz einfachen Mädchens, das mit der Zeit zu einer zufriedenen Frau heranwuchs, aber

doch ganz ungewöhnlich blieb. Ein Buch über Mütter, Geschwisterliebe und das Verzeihen, aber auch ein Buch zum Nachdenken für Adoptiv- und Pflegeeltern.

„Ein jeder hat das Recht seine Wurzeln kennen zu lernen und im gegebenen Falls sie zu suchen“

Ingeborg Ruth Lane wurde in Wien geboren und lebt derzeit in Villach.
Mitglied des Kärntner SchriftstellerInnenverbandes

Mittwoch/sreda 11.10.2017
19:00 Uhr/uri
Werner Berg Museum
Bleiburg/Pliberk

Eintritt: Gültige Eintrittskarte ins Werner Berg Museum

Die Ausstellungen „Gottfried Helnwein-Kind“ und „Werner BergKinder“ sind am 11. 10. 2017 von 10 Uhr bis zum Ende der Lesung durchgehend geöffnet.


Tag des Denkmals 24.09.2017

Heimat großer Töchter

Sonntag; 24. September 2017

www.tagdesdenkmals.at
BDA Bundesdenkmalamt

Programm in Bleiburg:

Bleiburg – Kiki-Kogelnik-Freyungsbrunnen

Stadtführung: Freyungsbrunnen, Gottfried-Helnwein-Fassaden, Werner Berg Museum, Goiginger Kaserne

In ihrem Heimatort Bleiburg hat die international bekannte Künstlerin Kiki Kogelnik (1935–1997) mehrere Arbeiten im öffentlichen Raum hinterlassen: 1993 bis 1994 wurde für den Bleiburger Hauptplatz eine Brunnenskulptur – der Stier als Wappentier der Stadt – aus Bronze und Krastaler Marmor geschaffen.
Bei einem Stadtrundgang mit Prof. Arthur Ottowitz werden aber auch weniger bekannte Aspekte des Lebens und Werkes der Künstlerin beleuchtet. Überdies zu sehen sind die Gottfried-Helnwein-Fassaden, das Werner Berg Museum, der Garten der Weltreligionen und Kogelniks Installation in der Kaserne.

Programm

Führung: 10.00 Uhr (Dauer circa 2 Stunden), Prof.  Arthur Ottowitz (Werner Berg Museum)

Treffpunkt: Hauptplatz, Freyungsbrunnen
Anmeldung erforderlich unter 0463/55630 (begrenzte TeilnehmerInnenzahl)

Die Kaserne hat nur am Tag des Denkmals geöffnet!


Lange Nacht des Tanzes, CCB 28.07.2017 20:00 h

KIB Sommer special, 22.07.2017, 20:00 Uhr


Full Supa Band

Rock`n`Roll & Jukebox Songs der 50er und 60er Jahre inmitten der „Gottfried-Helnwein-Fassaden

Samstag, 22. Juli 2017, 20 Uhr
Bleiburg, 10. Oktober Platz

Eintritt frei!

Die am Abend beleuchteten GOTTFRIED HELNWEIN-FASSADEN in der Innenstadt von Bleiburg bieten die imposante Kulisse für das KIB-SOMMER-SPECIAL 2017 mit der FULL SUPA BAND.

Das Ausstellungen „Gottfried Helnwein-KIND“ und „Werner Berg-KINDER“ im Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk sind am Samstag, 22. Juli 2017 von 10 bis 23 Uhr durchgehend geöffnet.

Gratis-Führungen durch die Ausstellungen „Gottfried Helnwein-KIND“ und „Werner Berg-KINDER“ um 18.30 Uhr und 21.30 Uhr.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt!
INFO:
Die FSB spielt Musik der 50iger und 60iger Jahre – Rock'n'Roll Klassiker, Evergreens, so manch vielleicht vergessenen Song, vermeintlich abgedroschene Hadern und typische Jukebox Songs. 
Also eine stinknormale Oldies-Coverband? ...aber sicher nicht!!! Liebe zur Nostalgie, Spass an oft kuriosem Liedgut, sowie die Auseinandersetzung mit "genial Banalem", aber auch "banal Genialem" trifft hier auf virtuose Improvisation und Experimentierfreudigkeit.
Die FSB ist somit die oldschool Party- und Eventband der etwas anderen Art - einfach FULL SUPA!

Hinter den Pseudonymen verbergen sich größere und kleinere Koryphäen der österreichischen Musikszene:

An der Trompete
Jens van der Eingeweiden aka Alfred Lang (Otto Lechner, Klaus Trabitsch, Sandy Lopicic Orkestar, Bigband Kulmination, Dieter Glawischnig … )
An den Trommeln
Kurt Widerwillen aka Jörg Haberl (Beefólk, Christian Bakanic’s Trio Infernal, Maria Bill, Susana Sawoff … )
An der elektrischen Gitarre
Fränk Braunschweiger aka Peter Taucher (TaucherWendtThier Trio, bekennender Stefanie Werger Fan … )
Am Bass
Hermann Schrulle aka Hansi Rainer (Martin Koller, Hillibilli Trio, Bleiburger Faschingsorchester … )

Weitere Infos:
www.fullsupaband.com 
www.wernerberg.museum 
www.kib-bleiburg.at

Wir freuen uns auf einen schönen Sommerabend!
Für das Team der Kulturinitiative Bleiburg
Arthur Ottowitz
Obmann

GEMEINSAM SIND WIR KULTUR !            SKUPAJ SMO KULTURA !                               TOGETHER WE ARE CULTURE !                     INCONTRI CULTURALI!

Mit freundlicher Unterstützung von:

  • Bundeskanzleramt-Kultur
  • Land Kärnten Kultur
  • Stadtgemeinde Bleiburg
  • Kärntner Sparkasse


Ö3-Eisattacke, 14.07.2017 11:00-12:00

DIE VIER IN DER GONDEL UND DER PETZENBÄR 29.06.2017 19:00 Uhr

Präsentation der neuen Schulhausromane aus Kärnten

Präsentiert werden die Romane „Die vier in der Gondel und der Petzenbär“ (SchülerInnen NMS Bleiburg/Pliberk, Coach Hugo Ramnek) und „Das dunkle Ante Pante“, (SchülerInnen NMS Bad Eisenkappel, Coach Simone Schönett) 

Kurzinfo: 
www.schulhausroman.at

Präsentation der neuen Schulhausromane aus Kärnten  

Die neuen Schulhausromane sind soeben fertiggestellt worden. Unter Anleitung von Autor Hugo Ramnek haben die SchülerInnen der NMS Bleiburg/Pliberk sowie die SchülerInnen der NMS Bad Eisenkappel, gecoacht von der Autorin Simone Schönett, je einen Schulhausroman hervorgebracht. Die Schüler und Schülerinnen haben nicht nur Geschichten entwickelt, die immer wieder überraschende Wendungen nehmen, sondern auch Charaktere geformt, die einerseits liebenswert und greifbar, andererseits außergewöhnlich und fast schon übernatürlich sind.

Schulhausroman Nr. 11, mit dem Titel „Die vier in der Gondel und der Petzenbär“, wird aus der Perspektive von vier völlig unterschiedlichen Charakteren erzählt, deren Leben durch ein gemeinsames Erlebnis miteinander verwoben werden. Die jungen AutorInnen erzählen mit Witz und Charme von liebenswerten und glaubwürdigen Menschen, von denen jeder einzelne sein eigenes Problem mit sich herumschleppt - sei es nun Einsamkeit, ein alkoholsüchtiger Vater oder Angst vor Zurückweisung. Was sie verbindet, ist nicht nur ein Ort – die Pizzeria „Petzenbär“, sondern die Entscheidung gemeinsam einen Berg zu erklimmen. Was ihnen auf dieser abenteuerlichen Fahrt in der Gondel zustößt und was es mit dem Petzenbären (oder ist das nur eine Legende?) nun wirklich auf sich hat und ob dieses Abenteuer das Leben dieser Charaktere verändern wird, wird spannend geschildert.

Ebenso abenteuerlich, aber auch ein Stück weit düsterer geht es im Schulhausroman Nr. 12Das dunkle Ante Pante“ zu. Denn der Roman hält, was der Titel verspricht: Die Autorinnen und Autoren haben sich intensiv mit dem Thema Angst und Streit auseinandergesetzt. An einem Punkt finden sich die Charaktere der Geschichte sogar in einer Welt wieder, in der Chaos, Hass und Streit regiert. Eisenkappel würde – wortwörtlich – untergehen, wären da nicht jene Heldinnen und Helden, die mit übernatürlichen Kräften und vor allem sehr viel Herz und Empathie eine ganze Stadt nicht vor Naturgewalten sondern auch vor den Menschen selbst retten. Dabei gibt dieser Roman auch Einblick in eine fantastische Welt mit Feen, Trollen und verzauberten Ziegen. Was nun genau an diesem sagenumwobenen Tag des mysteriösen Ante Pante passiert ist und ob es doch noch ein friedliches Happy End geben kann, wird Stück für Stück preisgegeben.

Erneut bot das Projekt Schulhausroman – in Kärnten großzügig von der Kelag unterstützt – Schülerinnen und Schülern Raum zum kreativen Entfalten. Die zwei Texte stellen die Phantasie und die erzählerischen Kompetenzen der jungen Autorinnen und Autoren und ihrer Schreibtrainer unter Beweis.

Die Präsentation dieser Schulhausromane findet am 29. Juni um 19 Uhr im Werner Berg Museum in Bleiburg/Pliberk statt. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich auf zahlreiche Besucher und Besucherinnen!



ORF "Guten Morgen Österreich", Hauptplatz 23.06.2017 6:00-9:00 h




Buchpräsentation & Lesung, Ilse Gerhardt 13.06.2017 19:00 h




ILSE GERHARDT
liest aus ihrem neuen Roman

STAATENLOS
Dienstag, 13. Juni, 19:OO Uhr

Der Roman spielt am Klopeinersee und erzählt die tragische Lebensgeschichte eines dort lebenden Oberkellners. Er wurde als Sohn einer italienischen Partisanin und Zwangsarbeiterin und eines französischen Kriegsgefangenen geboren und blieb zeitlebens staatenlos. Seine Eltern- und Identitätssuche in Italien und Frankreich enden fatal.

ILSE GERHARDT,
Jahrgang 1944, Kulturjournalistin, Galeristin und Künstlervermittlerin, Sängerin, Veranstalterin und Organisatorin von Kunstreisen. Jurorin beim Kärntner Lyrikpreis und beim Bleiburger Literaturwettbewerb „Kärnten wortwörtlich/Koroška v besedi“, Obfrau der IG Autorinnen Autoren Kärnten. Lebt in Klagenfurt.
Musik: Arthur Ottowitz
Weitere Infos: https://www.mohorjeva.com/knjige_buecher/detail/staatenlos




Eintritt: Gültige Eintrittskarte ins Werner Berg MuseumDie Ausstellungen „
Gottfried Helnwein-Kind“ und „Werner BergKinder“ sind am Dienstag, 13. Juni 2017 von 10 Uhr bis zum Ende der Lesung durchgehend geöffnet.

Kartenreservierung:
Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk
10. Oktober Platz 4
9150 Bleiburg
bleiburg.museum@ktn.gde.at


CD Präsentation & Konzert, "Ottowitz & Gregoric" 08.06.2017 20:00 h


Janez Gregorič & Arthur Ottowitz
Konzert & CD-Präsentation

Kurzinfo:
Die neue CD von Gregorič & Ottowitz: Ein Cuvée der besonderen Art – JanArt
Donnerstag, 8. Juni 2017
Beginn: 20 Uhr

Eintritt:
VVK: € 14,-
AK:       € 16,-
KIB-Card: gratis
30 % Ermäßigung für "Kulturpass Kärnten" - InhaberInnen! 

 KIB-CARD 2017:
Erwachsene 90,- Euro

Jugendliche (bis 19 Jahre) 30,- Euro
Für Besitzer der KIB-Card 2017 sind alle Veranstaltungen (außer Theatertage und Faschingskabarett) GRATIS!

Vorbestellung und Reservierung:  
Online unter: www.kib-bleiburg.at     oder www.brauhaus.breznik.at  
oder "Die Kärntner Sparkasse": Maria Marschnig-Hober, Tel. 0664 1342921,  

Veranstalter:  Kulturinitiative Bleiburg,  www.kib-bleiburg.at

Fotos im Zusammenhang mit Vorankündigung und Berichterstattung frei zur Verwendung.

INFO:
Geographisch nur 10 km voneinander entfernt sind Janez Gregorič und Arthur Ottowitz musikalisch vielseitig aufgewachsen. 
In der Kulturstadt Bleiburg | Pliberk spielten sie 2006 zum ersten Mal gemeinsam. 
Klassische Gitarre und Blues-Harp vereinen musikalisch die Vielfalt der beiden Landessprachen Kärntens zu einem Cuvée der besonderen Art. - JanArt


Lesung Josef Winkler DI 30.05.2017 19:00 Uhr



Eintritt: Gültige Eintrittskarte ins Werner Berg Museum

Kartenreservierung:

Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk10. Oktober Platz 4
9150 Bleiburg
bleiburg.museum@ktn.gde.at
Tel: 04235 2110-27

Kurzinfo:

Der Katalog „Gottfried Helnwein-Kind“ mit Beiträgen von Josef Winkler und Christof Klimke, herausgegeben von Harald Scheicher, erschien anlässlich der laufenden Ausstellung im Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk im Hirmer Verlag/München

http://www.hirmerverlag.de/de/titel-1-1/gottfried_helnwein-1519/

Biographie:

Josef Winkler wuchs in seinem Geburtsort auf dem Bauernhof seiner Eltern auf. Sein Elternhaus beschreibt er als „sprachlose Welt“, er fühlte sich früh zur Sprache hingezogen – der grobe Vater hat ihn abgelehnt, die Mutter, die ihre Brüder früh verloren hat, war verstummt, und es gab eine taubstumme Magd. In diesem Dreieck sei er aufgewachsen. Er erkannte früh einen Klassenunterschied zwischen Lehrersöhnen und Bauernsöhnen, wie seine Mutter sagt, es gibt kein Geld für Bücher. Früh gab es eine Besessenheit, zu Büchern, „zu Sprache“, zu kommen.

Nach der achtjährigen Volksschule besuchte er drei Jahre die Handelsschule in Villach. Danach arbeitete er im Büro der Oberkärntner Molkerei. Später besuchte er die Abendhandelsakademie in Klagenfurt und arbeitete tagsüber im Betrieb eines Verlags, der Karl-May-Bücher produzierte. Von 1973 bis 1982 arbeitete er in der Verwaltung der Klagenfurter Universität für Bildungswissenschaften;[1] ab 1979 war er freigestellt. Josef Winkler organisierte zu dieser Zeit einen Literarischen Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit Alois Brandstetter und gab die Literaturzeitschrift Schreibarbeiten heraus. Die Schreibarbeiten waren als Vorlektüre gedacht, welche die Texte von Autoren, die bei den Veranstaltungen des Literarischen Arbeitskreises auftraten, schon im Vorhinein den Besuchern zugänglich machte und somit anschließende Diskussionen erleichtern sollte. Josef Winkler selbst veröffentlichte bloß zwei Texte in der Zeitschrift. Die Zeitschrift Schreibarbeiten wurde nach der 9. Ausgabe wieder eingestellt.

Im Jahr 1979 gewann er mit dem Roman Menschenkind hinter Gert Hofmann den zweiten Preis beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Das Buch bildet gemeinsam mit den folgenden Romanen Der Ackermann aus Kärnten und Muttersprache die Trilogie Das wilde Kärnten.

In Josef Winklers Texten spielen die Themen Tod und Homosexualität eine bedeutende Rolle – Winkler beschreibt, ausgehend von autobiografischen Erfahrungen, die Probleme, denen ein Individuum in einer patriarchal und katholisch geprägten Welt begegnen muss. Josef Winkler stellte für sein Werk den Bezugsrahmen zu anderen Schriftstellern her, mit denen ihn zentrale Themen wie Tod, Isolation und Homosexualität verbinden, darunter etwa Jean Genet, Peter Handke und Hans Henny Jahnn, wobei auch der expressionistisch geprägte literarische Ausdruck faszinierte. Auch Winklers zahlreiche Reisen nach Italien und vor allem Indien fanden und finden vielfach Eingang in sein Werk. Mehrmals beschreibt der Autor indische Totenrituale, wie sie in der indischen Stadt Varanasi stattfinden, und setzt diese in Kontrast zu den katholisch geprägten Ritualen seiner Heimat.

Anlässlich der Eröffnung des 33. Ingeborg-Bachmann-Preises 2009 hielt Josef Winkler die traditionelle „Klagenfurter Rede zur Literatur“. Sie sorgte für Aufsehen, da der Schriftsteller in ihr die Regierenden der Stadt Klagenfurt und des Landes Kärnten heftig kritisierte; etwa dafür, dass Klagenfurt einerseits immer noch keine eigene Stadtbibliothek hat, was von den Verantwortlichen mit Geldmangel begründet wird, andererseits ein Steuerberater der Landesregierung während des Verkaufs der Hypo Alpe Adria an die BayernLB ein Honorar von sechs Millionen Euro erhielt und Land und Stadt sich den Bau des 70 Millionen Euro teuren Fußballstadions in Klagenfurt (Hypo Group Arena) durchaus leisten konnten.

Josef Winkler ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung und der Interessengemeinschaft österreichischer Autorinnen und Autoren. Im Oktober 2010 wurde er in den Österreichischen Kunstsenat aufgenommen, dessen Präsident er ist. (Quelle: Wikipedia)

ERÖFFNUNG Gottfried Helnwein "Kind" & Werner Berg "Kinder" 20.05.2017 19:00 Uhr