Albin Stranig, Selbstbildnis um 1936
Werner Berg, Selbstbildnis 1936

Albin Stranig & Neuland

1. Mai 2007 - 28. Oktober 2007

WERNER BERG
LEOPOLD BIRSTINGER
ALEXANDER SILVERI
RUDOLF SYZSZKOWITZ
MAX WEILER
KARL WEISER

In der Sonderausstellung 2007 sind über 70 Werke des  Malers, Grafikers und Bildhauers Albin Stranig ebenso vielen Arbeiten seiner Künstlerfreunde aus dem Bund Neuland gegenübergestellt.

Albin Stranig studierte gemeinsam mit Werner Berg bei Karl Sterrer an der Wiener Akademie.

Nicht allein das Werk dieses 1908 in Kapfenberg geborenen und 1944 im Krieg gefallenen Künstlers gilt es neu zu entdecken, es soll gleichzeitig durch den Dialog seiner Bilder und Plastiken mit entsprechenden Arbeiten seiner Künstler-Gefährten auch wesentlichen Beweggründen im Schaffen einer ganzen Künstlergeneration nachgegangen werden. Deren Lebensentscheidungen waren in hohem Maße von den Idealen des Bundes Neuland bestimmt.
Werner Berg, dessen Nähe zu dieser mit erneuerndem Elan auftretenden, katholischen Jugendbewegung bisher kaum beachtet wurde, sollte die im Bund Neuland geforderte Einheit von Kunst und Lebenspraxis lebenslang durchzustehen versuchen.

Die Radikalität und Kompromisslosigkeit, mit der auch die weiteren an der Wiener Akademie bei Karl Sterrer studierenden Neuland-Künstler Leopold Birstinger, Rudolf Szyszkowitz, Karl Weiser und Max Weiler, sowie der gleichfalls in Wien studierende Bildhauer Alexander Silveri, ein einfaches Leben abseits der Spielregeln der bürgerlichen Gesellschaft zu verwirklichen suchten, ist in der österreichischen Kunstgeschichte bis zu dieser Zeit einzigartig.

Für den Kenner der Kunst Werner Bergs ermöglicht diese Ausstellung eine Begegnung mit vielen seiner, bisher nie öffentlich gezeigten Werken, und einen Einblick in den Ausgangspunkt seines künstlerischen Schaffens. Zusätzlich bietet die ständige Sammlung der Werner Berg Galerie dem Kunstfreund einen umfassenden Überblick über das Werk dieses einzigartigen Künstlers, der wie kein anderer die Seele der Südkärntner Menschen und die große Eigenart ihrer Landschaft erfasste.

Kurator der Sonderausstellung „Albin Stranig und Neuland“ ist Dr. Harald Scheicher, der Verwalter des künstlerischen Nachlasses Werner Berg.

Zur Sonderausstellung erscheint im Hirmer Verlag, München, ein 256 Seiten umfassender Kataloghartband im Format 24 x 28 cm mit insgesamt 200 Abbildungen.

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Max Weiler Abendlandschaft um 1938
Albin Stranig Berglandschaft um 1931
Werner Berg Tauerngipfel um 1928
Rudolf Szyszkowitz Nebel um 1930