Herman Falke BLAU-MODRO

Beitrag Kärnten heute: http://tvthek.orf.at/program/Kaernten-heute/70022

Vernissage: Sonntag, 29. November 2015, 11 Uhr
Zur Ausstellung spricht: Marko Košan
Cembalo: Marlene Ullreich

Öffnungszeiten:
29.11.2015-20.12.2015
DI-SO 14:00-18:00 Uhr

Kurzinfo:
Aus dem Nachlass Hermann Falkes werden in der Bleiburger Herbstausstellung im Werner Berg Museum über 60 Gemälde und Aquarelle im Zeitrahmen von 29 Jahren, von 1957 bis 1986, ausgestellt.  Die Ausstellung BLAU/MODRO zeigt die Vorliebe des Künstlers zur Farbe Blau, die sich in den frühen Assemblagen auf Leinwand, später in den Aluminium- und Zink Bildern, sowie den typischen Aquarellen Hermann Falkes findet.In seinen Bildern drückt Hermann Falke Bedrohung, Schmerz und Trauer aus. Zugleich versteht er es, die Sujets seiner Aquarelle zum Tanzen zu bringen. Die tiefste Trauer schließt die höchste Freude nicht aus. In diesem Spannungsfeld bewegt sich Falkes Bilderwelt. In der Ausstellung begegnen sich Werke zweier Künstler aus Nordrhein/Westfalen die Südkärnten als ihre Wahlheimat gewählt haben. Ihre Werke haben heute eine große Strahlkraft. Werner Berg und Hermann Falke.

Falke-Foundation, Renate Falke
www.falke-foundation.at

WEGE DURCHS LAND / Werner Berg und die Volkskunst

Werner Berg - Pferdeschlitten, 1932
Werner Berg - Hahnenschrei, 1948
Werner Berg - 3 Koepfe


09.05.2015 bis 08.11.2015      DI-SO   10-18 Uhr

Die Ausstellung folgt Werner Bergs Wegen durch Kärnten und vermittelt an markanten Einzelbeispielen, wie viele Anregungen aus Hoch- und Volkskultur in sein Werk eingeflossen sind. Dafür werden hochkarätige Skulpturen und volkskundliche Objekte aus dem Landesmuseum für Kärnten, sowie kirchlichen und privaten Sammlungen den Werken Werner Bergs gegenübergestellt.

Wie ein Ethnograph erschloss sich der Künstler die vielfältigen, oft verborgenen künstlerischen Hervorbringungen vergangener Zeiten. Gleich einem Feldforscher dokumentierte er seine Funde – von Römersteinen und romanischen Plastiken bis zu Zeichen der Volksfrömmigkeit, Masken und Perchten. Oft waren es gerade triviale Darstellungen, die ihn zu Bildern anregten. Nicht zu überschätzen sind dabei die subtilen Einflüsse des erzählerisch, anekdotischen Gestaltens auf den auf nahezu jeden Bauernhof Unterkärntens vorhanden Bienenbrettln. Sie waren der wohl maßgebliche Anstoß für seine vielen Darstellungen kleiner Figurengruppen, deren Zueinander die Eigenart der Menschen Unterkärntens auf so besondere Weise vermittelt.

Die in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum für Kärnten konzipierte Ausstellung zeigt zahlreiche, bisher noch niemals ausgestellte Ölbilder, Holzschnitte, Aquarelle und Zeichnungen Werner Bergs in einmaligem Dialog mit den sie anregenden Werken der Kärntner Hoch- und Volkskultur.

Als besondere Interaktion mit dem Ausstellungspublikum sollen Geschichten und Bilddokumente über Begegnungen mit Werner Berg aus jeweils eigener Erfahrung oder aus Erzählungen von Zeitzeugen gesammelt werden. Dies soll einen Rückblick auf eine vergangene Zeit der Volkskultur ermöglichen und ein neues Bild von Werner Berg in der Begegnung mit den Menschen Unterkärntens vermitteln. 

Die gesammelten Beiträge sollen am Ende der Ausstellung zusammen mit Abbildungen der gezeigten Exponaten in einer zweisprachigen Publikation veröffentlicht werden.

In Kooperation mit dem Museum Moderner Kunst Kärnten sollen herausragende Werke Kärntner Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts von Otto Eder bis Valentin Oman  im Ambiente des Skulpturengartens des Museums gezeigt werden.

BEGEGNUNGEN MIT WERNER BERG

Als besondere Interaktion mit dem Ausstellungspublikum sollen Geschichten und Bilddokumente über Begegnungen mit Werner Berg aus jeweils eigener Erfahrung oder aus Erzählungen von Zeitzeugen gesammelt werden. Dies soll einen Ruckblick auf eine vergangene Zeit der Volkskultur ermöglichen und ein neues Bild von Werner Berg in der Begegnung mit den Menschen Unterkärntens vermitteln.

Ausgewählte Beitrage werden im Begleitbuch zur Ausstellung veröffentlicht.

Beiträge, in deutscher oder slowenischer Sprache, per Post an
Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk, 9150 Bleiburg, 10. Oktober - Platz 4
oder als E-mail an bleiburg.museum@ktn.gde.at.

Einsendeschluss 24. Juli, Textlänge wenige Zeilen bis maximal 10.000 Zeichen. Der beste Beitrag wird von einer Jury mit einem Originalholzschnitt von Werner Berg ausgezeichnet.

Die Jury behält sich vor, welcher Beitrag zur Veröffentlichung gelangt, die Einsender erklären sich mit der Veröffentlichung ihres Beitrages einverstanden.