Emil Nolde, um 1930
Werner Berg, 1933

Emil Nolde - Werner Berg

21. Mai 2006 - 29. Oktober 2006

Die diesjährige Sonderausstellung in der Oberlichthalle und Teilen der Galerie zeigt über 40 Werke des großen deutschen Expressionisten und Brücke- Mitglieds Emil Nolde, in Gegenüberstellung zu ca. 50 Bildern des jungen Werner Berg aus den Jahren 1931 bis 1934. Der damals schon hoch angesehene 64jährige Nolde und der 27jährige Berg, gerade auf dem Rutarhof angekommen, standen während diesen Jahren in einem regen Briefkontakt, der sich zu einem freundschaftlichen Verhältnis entwickelte, als Werner Berg Emil Nolde im Jänner 1932 erstmals in Berlin besuchte.

Die Arbeiten Emil Noldes und Werner Bergs treten in dieser Ausstellung in einen intensiven Dialog von hoher Poesie und Harmonie, als expressionistische Arbeiten höchster Qualität. Ein Fest der Farben begleitet diese künstlerische Beziehung zweier großer Maler und Grafiker.

Die Ausstellung dokumentiert ein 192 Seiten starker Katalog (28 x 24 cm, Hardcover, Erscheinungstermin Mai 2006) mit vielen Farbabbildungen sowie erläuternden Texten zur Künstlerfreundschaft Nolde und Berg, herausgegeben im Verlag Hirmer/München.

Ermöglicht wurde diese für Österreich einmalige und bedeutende Ausstellung dankenswerterweise durch die intensive Zusammenarbeit der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde in Schleswig-Holstein und der Stiftung Werner Berg in Bleiburg. Die Sonderausstellung Emil Nolde – Werner Berg steht unter dem Ehrenschutz der österreichischen Außenministerin Dr. Ursula Plassnik.

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