Biographie Kiki Kogelnik (1935 - 1997)

1935

Kiki Kogelnik wird am 22. Jänner 1935 in Graz geboren.
Kindheit und Jugend verbringt sie mit ihrer Familie in der ländlichen Kleinstadt Bleiburg in Kärnten.

1954 Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien
1955 -
1958

Studium an der Akademie der Bildenden Künste;
Während ihrer Studienzeit zählt die Künstlerin zum Kreis der jungen Avantgarde um die Galerie St. Stephan.

1959

Aufenthalt in Paris, wo sie u. a. Cèsar, Riopelle und Sam Francis kennenlernt

1961

Einrichtung ihres Ateliers am Broadway in New York; Kontakte zu Pop-art Künstlern wie Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg;
Beginn der lebensgroßen, ausgeschnittenen Figuren, den „Cut-outs“ von Künstlerfreunden aus braunem Packpapier

1966 Längerer Aufenthalt in London; Heirat mit Dr. George Schwarz, Radiologe.
1967

Geburt von Sohn Mono in London; Rückkehr nach New York;
Mit ihren kritischen Straßenszenen und der Ausstellung „Kunst kommt von künstlich“ in der Galerie nächst St. Stephan macht sie in Wien auf sich aufmerksam.

1968

Auf Warenhausständern en masse aufgereiht werden die „Cut-outs“ von Künstlerkollegen zu eigenständigen Skulpturen aus Vinyl, den „Hangings“.

1969 „Moon happening Apollo II“ in der Galerie nächst St. Stephan in Wien
1971

Kogelnik beginnt mit der Darstellung von Frauen in der Ästhetik von Werbung und Mode.

1973

Erste Retrospektive im Künstlerhaus Klagenfurt

1978 Kiki Kogelnik übersiedelt in ihr Atelier in die Lafayette Street, Noho.
1986 Die Installation „Broadway windows“ wird in den Schaufenstern der Washington Square East Galleries, Broadway, präsentiert.
1987

Ausbau des Ateliers in Bleiburg, Kärnten

1995 Anläßlich des 60. Geburtstags Kiki Kogelniks werden die „Venetian heads“ präsentiert.
1996 Das Museum für Angewandte Kunst in Wien präsentiert erstmals einen repräsentativen Überblick ihrer „Hangings“ aus den Jahren 1968 – 86.
1997

Kiki Kogelnik stirbt am 1. Februar in Wien und wird in Bleiburg beigesetzt.
Die Stadt Bleiburg verleiht ihr die Ehrenbürgerschaft.
Der Brunnen „Der Gesang“ wird nach detailierten Plänen der Künstlerin in Klagenfurt errichtet und am 30. September eröffnet.

1998 Kiki Kogelnik wird posthum das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen und die Österreichische Galerie Belvedere würdigt ihr künstlerisches Schaffen mit einer umfassenden Retrospektive.

 

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