Heimweg - 1933

Heimweg

Werner Berg hatte sich 1931 mit seiner jungen Familie entschieden, als Bauer unter den Bauern und Keuschlern des Kärntner Unterlandes zu leben. Das unmittelbare Eingebundensein in ein nach ursprünglichsten Gesetzen verlaufendes Leben, dessen Kraft und Anschaulichkeit ließen ihm nun die größte Einfachheit zum Programm werden.

 

Ausgangspunkt seiner Darstellung wurden nun ausschließlich kleine Zeichnungen, die „Skizzen“, die Werner Berg unterwegs auf Märkten, kirchlichen Festen, Friedhöfen, in den Dörfern und Kleinstädten des Kärntner Unterlandes oder in der unmittelbaren Umgebung seines Hofes oft nur innerhalb von Sekunden niederschrieb. Mit der „Skizze“ gelang es ihm, das unmittelbare Seherlebnis möglichst direkt wiederzugeben. Die Wichtigkeit dieses Aspektes seiner Formfindung für sein ganzes Werk kann nicht überschätzt werden. Mit der Skizze gelang ihm der nahtlose Kontakt zu einer Welt von Bildern des bäuerlichen Mikrokosmos.

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