Rutarhof 72 - 1972 (40x100cm)

Rutarhof 72

Zwei Jahre nach dem Tod seiner Frau hat Werner Berg hier das Wohngebäude seines Anwesens in einer Winternacht wiedergegeben. Ein fahles Licht fällt auf den leeren, kalten Hof. Das Haus ist nicht mehr einladende Herberge, sondern verwaiste Stätte. Kein Licht dringt aus den dunklen Fenstern. Durch das im Bildausschnitt fehlende Dach gleicht die kahle, unwirtliche Front des Hauses einer verlassenen Ruine. So wird das Bild zur Aussage über die veränderte Existenz des Malers auf dem Rutarhof.

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