Spät im August - 1971 (75x120cm)

Spät im August

„Der August ist der traurigste Monat, weil man da merkt, wie das Jahr bricht“, zitierte Werner Berg gerne seine Tochter Klara. Eine Vorahnung des Herbstes am Ende des Tages, verhaltene und umso schmerzendere Endzeitstimmung vermittelt dieses Bild dem Betrachter.

 

„Beim Anschauen dieser weder idyllisch noch sozialkritisch gesehenen Landwelt ist unübersehbar, dass es eine zum Untergang bestimmte Welt ist. Das ist nicht nur eine Perspektive, die der zeitgenössische Betrachter mitbringt: die Bilder selbst zwingen zu dieser Perspektive, weil in Auswahl und Gestaltung eben jenes Historisch-Individuelle mit ebenso viel Eindringlichkeit wie Distanz herausgehoben wird“, stellte die Germanistin Grete Lübbe-Grothues fest.

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