Tranceka - 1935 (120x75cm)

Tranceka

Nachtbilder sind aus dem Werk Werner Bergs nicht wegzudenken. Werner Berg äußerte sich dazu: „Jeder hat eine Klangfarbe in sich, und das Nächtliche bewegt mich ganz besonders.“

Das warme orange Licht der Laterne fällt auf das im fahlen nächtlichen Blau kaum modellierte Gesicht der den Hühnerstall betretenden Keuschlerin, die leuchtend roten Kämme entreißen die schlafenden Hühner der Unkenntlichkeit schwerer dunkel-warmer Formen. Die Farbigkeit wird im Dienste der Bildaussage emotional expressiv übersteigert ohne sich völlig vom Gegenstand zu lösen.

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